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COVID-19
Autor: Prof. Dr. T. Jelinek, Dr. S. Witteck

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Häufig gestellte Fragen und Antworten zur COVID-19 Impfung
Kann man sich impfen lassen, wenn man bereits an COVID-19 erkrankt war?
Eine Impfung sollte frühestens 4 Wochen nach einem Corona-Antikörpernachweis gegeben werden, bei einer mittels PCR nachgewiesenen Infektion sollte die Impfung in einem Mindestabstand von 3 Monaten zu der Infektion erfolgen. Eine einzelne Impfstoffdosis wird hier als ausreichend angesehen (Ausnahme evtl. Personen mit einer Immunschwäche: HIer können im Einzelfall zwei Impfdosen sinnvoll sein).
Können sich Schwangere gegen COVID-19 impfen lassen?
Seit Anfang September empfiehlt die STIKO die COVID-19 Impfung für Schwangere, möglichst im zweiten Schwangerschaftsdrittel. Seit Mitte November gilt die Empfehlung, dass für die Impfung Schwangerer nur noch der mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer verwendet werden soll.
Können Kinder und Jugendliche gegen COVID-19 geimpft werden?
Ende Mai wurde die Zulassung des mRNA-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer auf Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren erweitert, seit Ende Juli ist auch der mRNA-Impfstoff von Moderna für diese Altersgruppe zugelassen. Seit Mitte August gilt eine allgemeine Impfempfehlung für alle Personen ab 12 Jahren.
Seit November ist der Imnpfstoff von BioNTech/Pfizer (in niedrigerer Dosierung) für Kinder ab dem Alter von 5 Jahren zugelassen. Die STIKO empfiehlt die Impfung bei 5 – 11-Jährigen aktuell nur bei Vorliegen von bestimmten Vorerkrankungen oder für den Fall, dass sich im Umfeld des Kindes Angehörige oder andere Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19 Verlauf befinden. Bei individuellem Wunsch können aber auch gesunde Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren geimpft werden
Können Menschen mit einem geschwächten Immunsystem gegen COVID-19 geimpft werden?
Die bislang in Deutschland verfügbaren Impfstoffe sind als Totimpfstoffe einzuordnen. Das bedeutet, dass es im Körper zu keiner Vermehrung eines infektionsfähigen Krankheitserregers kommt. Die Gabe von Totimpfstoffen gilt auch bei Personen mit geschwächtem Immunsystem als sicher. Es kann allerdings sein, dass die Wirksamkeit der Impfung verringert ist.
Ist eine Auffrischimpfung gegen COVID-19 erforderlich?
Es gilt die Empfehlung für eine Auffrischimpfung für alle Personen ab 12 Jahren. Bevorzugt sollten folgende Personen geimpft werden:
  • Personen über 70 Jahre;
  • Bewohner und Betreute in Altenpflegeeinrichtungen;
  • Personal in der Altenpflege oder in anderen Pflegeeinrichtungen mit Kontakt zu Menschen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19 Verlauf haben;
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt;
  • Personen mit einer Immundefizienz.
Die Auffrischimpfung soll grundsätzlich mit einem mRNA-Impfstoff und in der Regel frühestens 3 Monate nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen. Auch Personen, die vor oder nach ihrer Grundimmunisierung eine SARS-CoV-2 Infektion durchgemacht haben, sollen eine Auffrischimpfung nach 3 Monaten erhalten. Für Kinder und Jzgendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren gilt: Bei Vorliegen von Vorerkrankungen soll die Auffrischimpfung nach 3 Monaten erfolgen, bei Gesunden im Abstand von 3 bis 6 Monaten.
Können Geimpfte das Virus weiterhin übertragen?
Wissenschaftliche Daten deuten darauf hin, dass das Risiko einer Virusübertragung durch vollständig geimpfte Personen stark verringert ist. Eine Übertragung kann aber nicht komplett ausgeschlossen werden, sie ist in seltenen Ausnahmefällen möglich.

Quellen:
  • Robert Koch-Institut (RKI)
  • Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel


Aktualisiert am 20.01.2022, erstellt am 13.01.2021


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