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Wie wirken Impfungen?
Autor: Prof. Dr. T. Jelinek, Dr. B. Reckendrees

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Wirkung von Impfungen
Impfungen simulieren dem Körper eine Ansteckung mit Krankheitserregern, ohne dass es dabei zum Ausbruch der Krankheiten kommt.
Mit der Impfung gelangen entweder abgetötete bzw. abgeschwächte Erreger oder Bestandteile der Erreger in den Körper. Diese werden vom körpereigenen Abwehrsystem (Immunsystem) als körperfremd erkannt. Sogenannte Fresszellen (Makrophagen) nehmen den Fremdkörper auf und machen ihn unschädlich. Darüber hinaus regen sie das Immunsystem zur Produktion von Antikörpern an, die nur diese Erreger erkennen. Treffen Antikörper auf Erreger, so heften sie sich an deren Oberfläche. Die gefangenen Erreger werden von Fresszellen besser erkannt und schließlich abgetötet.
Neben den Antikörpern bildet das Immunsystem so genannte Gedächtniszellen. Treffen diese Zellen zu einem späteren Zeitpunkt bei einer Infektion mit den echten Erregern in Kontakt, so können sie sofort neue Antikörper bilden, wodurch die Eindringlinge schnell und effektiv bekämpft werden können.
Impfungen bleiben im Gedächtnis des Abwehrsystems
Steckt man sich mit Krankheitserregern an, gegen die man geimpft ist, so erinnert sich das körpereigene Abwehrsystem an diese Eindringlinge. Mithilfe so genannter Gedächtniszellen wird das Abwehrsystem sofort aktiviert, wodurch die Erreger schnell abgetötet werden können.


Aktualisiert am 26.02.2013, erstellt am 03.12.2007